"Ein Kindergarten für alle Kinder" - Zwischenbericht FaBi

Symbol FABI Zwischenbericht zum Modellprojekt Inklusion im Kindergarten des Beratungs- und Assistenzdienst zur Unterstützung der Inklusion von Kindern mit Assistenzbedarf in Kindergärten in Stadt und Landkreis Reutlingen
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Einführung der Projektleitung

Forschung an der Evang. Fachhochschule Reutlingen - Ludwigsburg (EFHS) war und ist Handlungsforschung im Sinne von Praxisentwicklung. Im Gegensatz zu früher, als die EFHS als Träger auch die Verantwortung für das Gesamtprojekt übernahm, wurden in letzter Zeit verstärkt die Kooperation mit bestehenden Strukturen der Selbsthilfe und der Praxis gesucht. Dabei geht es vor allem um die regionale Einbindung und die Kontinuität der Arbeit über den projektierten Zeitraum hinaus.

Der Kooperationspartner "Arbeitsgemeinschaft Integration Reutlingen e.V." ist eine Selbst-hilfeorganisation mit der die EFHS schon auf verschiedenen Ebenen zusammengearbeitet hat.
Die Übernahme der Trägerschaft stellte allerdings für den kleinen Verein eine große Herausforderung dar, zudem sich die verwaltungsmäßige Unterstützung des Projekts durch die EFHS wegen der Verlagerung nach Ludwigsburg sehr reduzierte. Wir bedanken uns für die Hilfe der Gustav Werner Stiftung bei wichtigen Verwaltungsabläufen.

Für die Projektleitung und die wissenschaftliche Begleitung der Fachhochschule bedeutete dies, neben der Weiterentwicklung und Umsetzung der konzeptionellen Vorgaben, die kontinuierliche Begleitung und Unterstützung des Projekts in der Praxis. Neben inhaltlichen und organisatorischen Fragen ging es dabei in der ersten Phase für alle Beteiligten auch um die Kooperationen und die Öffentlichkeitsarbeit in Stadt und Landkreis und auf Landesebene.

Auf allen Ebenen wurden vielfältige Erfahrungen gemacht, die in diesem Bericht ansatzweise thematisiert sind und im laufenden Prozeß weiterentwickelt und systematisiert werden sollen. Neben der Organisation und Arbeitsweise des Fachdienstes (FABI), geht es vor allem um die berufliche Rolle und den Status der "InklusionsassistentInnen".
Insgesamt wird von allen Beteiligten die Entwicklung des Projekts erfreulich positiv eingeschätzt. FABI begleitet inzwischen 15 InklusionsassistenInnen, die bei der Arbeitsgemeinschaft Integration (teilzeit-) beschäftigt sind.

Wir bedanken uns

  • bei dem wissenschaftlichen Mitarbeiter, dem Vorstand und MitarbeiterInnen der Arbeitsgemeinschaft Integration, den KooperationspartnerInnen in Stadt und Landkreis und dem Vertreter des Landesjugendamtes für die gute Zusammenarbeit,
  • bei den Geldgebern (Aktion Mensch, Landeswohlfahrtsverband Württemberg-Hohenzollern) für die finanzielle Unterstützung und hoffen, daß wir das Projekt auch finanziell erfolgreich weiterführen und zum Abschluß bringen können.

Februar 2002
Prof. Dr. Werner Schumann